Einladung zum musikalischen Festakt: 100 Jahre Unabhängigkeit Polens

Einladung zum musikalischen Festakt

100 Jahre Unabhängigkeit Polens

 

 

Sonntag, 11. November 2018, 15 bis 17 Uhr, in der

Musikakademie der Stadt Kassel »Louis Spohr«, Karlsplatz 7

 

 

Programm:

 

Begrüßung der Gäste

Dr. Peter Gries, Direktor der Musikakademie »Louis Spohr«

MUSIK

Grußworte

Prof. Dr. Hermann Heußner, Vorsitzender der Europa-Union Kassel e.V.

Dr. Sebastian Pietrzak, Sprecher des Deutsch-Polnischen Bürgerforums

MUSIK

Festvortrag

Polens Experiment mit der Unabhängigkeit

Krystyna Götz, Vorstandsmitglieder der Europa-Union Kassel e.V.

MUSIK

Ausklang mit Getränken und kleinem Snack

 

Deutsch-polnisches Bürgerforum in der Europa-Union Kassel

Schirmherr: Oberbürgermeister Christian Geselle

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

 


 

DEUTSCH-POLNISCHES PROJEKT - GESCHICHTSBUCH

Im Rahmen der für Oktober 2018 geplanten trinationalen Bürgerbegegnung in Kassel wird Dr. Dominik Pick das herausragende deutsch-polnische "Geschichtslehrwerk Europa. Unsere Geschichte", das auf  Deutsch und Polnische erschienen ist, präsentieren.

 

 

Projekt: Schulbuch – Geschichtsdidaktik
Partner: Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI)
Ort: Berlin, Braunschweig
Termin: 2012 - 2018
Finanzierung: Außenministerium, Kulturministerium, Stiftung für Deutsch-
Polnische Zusammenarbeit (Polen); Auswärtiges Amt, KMK (Deutschland)

 

Geschichte
Im Januar 2008 regten die Außenminister Polens und Deutschlands die Idee eines deutsch-polnischen Geschichtsbuch an und beauftragten die Gemeinsame Deutsch-Polnische Schulbuchkommission, ein Konzept hierfür zu entwickeln. Im Mai 2008 hat das Projekt offiziell begonnen. Es konstituierte sich eine deutsch-polnische Projektgruppe, bestehend aus wissenschaftlichen und politischen Akteuren beider Länder.

 

Ziele
Ziel des Projektes ist eine Schulbuchreihe, die im deutschen und polnischen Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I in identischer Form, lediglich in unterschiedlichen Sprachfassungen, eingesetzt werden soll. Bedeutsam ist, dass es sich nicht um ein Zusatzmaterial, sondern um ein staatlich zugelassenes Schulbuch für das Fach Geschichte handeln wird, das den Lehrplänen beider Länder entspricht.


Bedeutung
Das Projekt ist von hoher bildungs- und wissenschaftspolitischer Bedeutung für die deutsch-polnischen Beziehungen. Beide Seiten zeigen damit ihren Willen, die geschichtlichen Erfahrungen des Nachbarlandes in der schulischen Vermittlung von Geschichte mit einfließen lassen und den Wissenschaftsdialog über historische Themen vertiefen zu wollen.

 

Konzept
Am 1. Dezember 2010 hat die Projektgruppe in Warschau Empfehlungen für die Erarbeitung eines gemeinsamen Geschichtsbuchs an hochrangige Vertreter der Politik aus Polen und Deutschland übergeben. Der Expertenrat des Projektes macht darin konzeptionelle Vorschläge für die Gestaltung der Schulbuchbände. Diese Vorschläge umfassen ein didaktisches Rahmenkonzept sowie fünf Epochenteile von der Antike bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts und nähern sich zentralen Fragen der europäischen und der globalen Geschichte aus deutsch-polnischer Perspektive.

 

Planungen
Für die Arbeit eines deutsch-polnischen Verlagstandems liefern die Empfehlungen des Expertenrates wichtige Grundlagen. Im Frühjahr 2012 hat das Projekt „Deutsch-Polnisches Geschichtsbuch“ seine nächste Projektphase begonnen. Nachdem auf deutscher wie polnischer Seite Verlage als Partner gewonnen werden konnten, wurde mit der Arbeit an den einzelnen Bänden begonnen. Auf der polnischen Seite ist der Verlag Wydawnictwa Szkolne i Pedagogiczne WSiP, auf der deutschen Seite die
Eduversum GmbH der Verlagspartner des Projektes. Der erste Band der Schulbuchreihe soll 2016 erscheinen.

 

Organisation
Neben einem deutsch-polnischen Steuerungsrat wurde ein binationaler Expertenrat eingerichtet, der den Arbeits- und Publikationsprozess wissenschaftlich begleitet. Dessen Vorsitzende sind Prof. Michael G. Müller (Halle) und Prof. Robert Traba (Berlin/Warschau). Die wissenschaftliche Koordination des Projekts wurde auf der deutschen Seite Prof. Eckhardt Fuchs, dem Direktor des Georg-Eckert-Instituts übertragen; auf der polnischen Seite fungiert Prof. Igor Kąkolewski (Berlin/Warschau) als wissenschaftlicher Koordinator. Auf der deutschen Seite vertritt der Kultusminister des Landes Brandenburg Günter Baaske die Interessen der Kultusministerkonferenz in diesem Projekt, auf der polnischen Seite fungiert die Vize-Ministerin im Bildungsministerium Marzenna Drab als nationale Projektbeauftragte. Alle Gremien sind paritätisch besetzt. Das Projekt wird gleichermaßen von den Regierungen beider Länder finanziert.

 

Öffnet externen Link in neuem FensterKONTAKT: Öffnet externen Link in neuem FensterDominik Pick / Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für
Historische Forschung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in
Berlin