Das war 2022 bei uns los

Datum Uhrzeit Veranstaltung Ort
11.01.2022 19.00 Aktiven-, Interessierten- und Vorstandssitzung online
24.01.2022 19.00 Mehr Demokratie = Transnationale Listen in EU online
10.02.2022 19.00 Europa im Spiel der französischen Präsidentschaftswahl siehe unten
15.02.2022 19.00 Aktiven-, Interessierten- und Vorstandssitzung online
27.02.2022 14.00 Für Frieden in Europa – Gegen den Angriffskrieg Putins – Solidarität mit der Ukraine Kasseler Rathaus
01.03.2022 19.00 Die EU und der Nahostkonflikt: Positionen und Herausforderungen siehe unten
04.03.2022 18.30 Kassel steht für Frieden Friedrichsplatz, Kassel
07.03.2022 17.30 Vorbereitungstreffen des Organisationsteams für die nächste Kundgebung online
12.03.2022 17.00 „Ukraine-Russland-Konflikt – Die Zukunft (Ost-)Europas“ Diskussion mit Michael Roth MdB siehe unten
13.03.2022 14.00 Für Frieden in Europa – Gegen den Angriffskrieg Putins – Solidarität mit der Ukraine Kasseler Rathaus
15.03.2022 18.00 Diskussion: Putins Krieg in der Ukraine online
15.03.2022 19.00 Aktiven-, Interessierten- und Vorstandssitzung online
16.03.2022 10.00 Fest verwurzelt in Europa – Offen für die Welt! An der Sarsinaer Straße (Spielplatz), Grebenstein
16.03.2022 14.00 Fest verwurzelt in Europa – Offen für die Welt! Lange Straße, ggü. Haus 37 (ASB-Rettungwache), Lohfelden
21.03.2022 17.30 Vorbereitungstreffen des Organisationsteams für die nächste Kundgebung online
22.03.2022 18.00 Orga-Treffen EBB - Bei Interesse bitte an office@kassel-ebb.eu wenden online
23.-27.03.2022 ganztägig „Geschichte im Dialog“ Gdańsk, Europäisches Solidarność Centru
24.03.2022 18.00 Großes Organisationstreffen für die 2. Europäische Bürgerbegegnung Bürgersaal im Kasseler Rathaus
25.03.2022 11.00 Fest verwurzelt in Europa – Offen für die Welt! Baunatal
25.03.2022 14.00 Fest verwurzelt in Europa – Offen für die Welt! Unter den Linden, Naumburg
05.04.2022 19.00 Aktiven-, Interessierten- und Vorstandssitzung online
20.-24.04.2022 ganztägig Europäische Bürgerreise-Reise nach Mulhouse/Haute-Alsace siehe unten
23.04.2022 11.00 Infostand zum Tag der Erde Am Obelisken in der Treppenstraße
09.05.202217.00 Europatag Offener Kanal  
17.05.2022 19.00 Aktiven-, Interessierten- und Vorstandssitzung Prinzenquelle, Schanzenstraße 99
18.05.2022 17.00 JEF-Stammtisch Café Nordpol, Gottschalkstraße 12, 34127 Kassel
28.05.2022 ??? eintägiger Besuch des Hansetages, Kontaktpflege Danzig Neuss
14.06.2022 18.00 2. Großes Vorbereitungstreffen für die 2. Europäischen Bürgerbegegnung 2022 in Kassel Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Friedenskirche, Elfbuchenstr. 3, 34114 Kassel
14.06.2022 20.00 JEF-Stammtisch zur EU-Wahlrechtsreform Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Friedenskirche, Elfbuchenstr. 3, 34114 Kassel
21.06.2022 19.00 Aktiven-, Interessierten- und Vorstandssitzung Wilhelmshöher Weg 67
25.06.2022 11.00 Jahresempfang Landhaus Meister, Fuldatalstraße 140, 34125 Kassel
09.07.2022 10-16 Landesversammlung Stadthalle Kronberg im Taunus
12.07.2022 19.00 Aktiven-, Interessierten- und Vorstandssitzung Ort folgt
14.07.2022 19.00 Die Flüchtlingspolitik der Ampel-Koalition Philipp-Scheidemann-Haus
19.07.2022 16.00 Planung der Veranstaltungsreihe 2023 mit dem Ev. Forum
15.08.2022 17.00 JEF-Stammtisch mit documenta-Besuch Vorm Ruruhaus
16.08.2022 19.00 Aktiven-, Interessierten- und Vorstandssitzung Prinzenquelle, Schanzenstraße 99
01.-04.09.2022 ganztägig Europäische Bürgerbegegnung 2022 Kassel

 

 

 


 

Nudelchallenge: Lebensmittelspenden für Ukrainehilfe

In der Ukraine herrscht Krieg, die humanitäre Situation im Land ist in vielen Teilen mehr als schwierig. Die Kasseler Ukraine Hilfe der Malteser auf dem Rothenberg hilft nicht nur Ukrainerinnen und Ukrainerin in Kassel. Es finden weiterhin Hilfstransporte in die Ukraine statt. Derzeit liegt ein Schwerpunkt auf Lebensmittel-Lieferungen.

Unser Mitglied Stefan Krönung hat uns für eine Nudelchallenge nominiert und bittet um reichlich Spenden. Gebraucht werden nicht nur Nudeln, sondern auch andere Lebensmittel. Unten finden Sie eine Liste mit Lebensmitteln, die sich ebenfalls eignen.

Neben Sachspenden sind auch Geldspenden möglich: Spendenkonto mit der IBAN DE 46 5205 0353 0203 0018 77 bei der Kasseler Sparkasse (HELADEF1KAS).

Benötigte Lebensmittel:

  • Konservendosen mit Suppen und Fertiggerichten
  • Andere Konserven wie Gemüse, Fisch, Fleisch
  • Nudeln, Reis, trockene Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Erbsen)
  • Kaffee
  • Mehl, Zucker
  • Haferflocken
  • Trockenobst
  • Süßigkeiten, die Druck vertragen und sich gut packen lassen (Schokolade, Fruchtgummis, Bonbons)
  • Müsli und Müsliriegel, Fruchtriegel, Nüsse, „Energy“- Riegel

Spendenannahme:

Mittwochs 9:00 bis 15:30 Uhr
Sonntags 12:00 bis 15:00 Uhr

Malteser Hilfsdienst e.V.
Dienststelle Kassel

Marburger Straße 87
34127 Kassel
(Kirchort St. Joseph)

Weitere Infos: https://ukraine-hilfe-kassel.de/

 


 

Donnerstag, 14. Juli, 19 Uhr: Die Flüchtlingspolitik der Ampel-Koalition - Freie Fahrt nur für UkrainerInnen?

Die Flüchtlingspolitik der Ampel-Koalition: Freie Fahrt nur für UkrainerInnen?

Podiumsdiskussion

Mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft
Boris Mijatovic MdB, Die Grünen
Alexander Grotov, CDU
Pfarrer Harald Fischer, Sankt Familia
Hilla Zavelberg-Simon, Caritas
 

14. JULI 2022, 19 UHR
PHILIPP SCHEIDEMANN HAUS
HOLLÄNDISCHE STR. 74, 34127 KASSEL

Die Veranstaltung findet hybrid statt. Wer sich über Zoom dazuschalten möchte, melde sich bitte an über kassel@eu-hessen.de .


 

25. Juni, 11 Uhr: Jahresempfang 2022

Einladung zum Jahresempfang 2022

Die Europa-Union Kassel lädt Sie herzlich zum Jahresempfang 2022 am Samstag, den 25. Juni 2022, 11.00 Uhr in das Landhaus Meister, Fuldatalstraße 140, 34125 Kassel ein.

Zum Neujahrsempfang 2022 spricht Awet Tesfaiesus, Mitglied des Deutschen Bundestages, zum Thema: In Vielfalt geeint - Wie kann die Europäische Union ihrem eigenen Anspruch gerecht werden?

Daran anschließend laden wir zu einem Essen ein. Hierfür bitten wir um einen Kostenbeitrag von 15 Euro.

Bitte melden Sie sich – wenn möglich – bis zum 22. Juni 2022 an. Gern können Sie auch weitere Interessierte ansprechen oder anmelden.

Der Kostenbeitrag (15 € pro Person) kann vor Ort oder per Überweisung entrichtet werden: IBAN DE 46 5205 0353 0203 0018 77 (Kasseler Sparkasse HELADEF1KAS).

 


 

14. Juni, 18 Uhr: 2. Großes Vorbereitungstreffen für die 2. Europäischen Bürgerbegegnung 2022 in Kassel

WANN? – Dienstag, den 14.6.2022, 18 Uhr
WO? – Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Friedenskirche, Elfbuchenstr. 3, 34114 Kassel

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landkreises Kassel,

vom 1. bis 4. September 2022 findet die 2. Europäische Bürgerbegegnung (EBB) in Kassel statt. Sie wird erneut von der Europa-Union Kassel, einer überparteilichen Vereinigung für ein vereintes Europa sowie der Bürgerbewegung für Europa, Pulse of Europe in Kooperation mit vielen anderen veranstaltet.

Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren.

Wir laden Sie ganz herzliche ein, bei den Vorbereitungen mitzumachen.

Wir brauchen Sie! Der Erfolg hängt davon ab, dass viele mitgestalten.

Das Herzstück der EBB sind die Workshops (Aktivitäten). Ein Workshop hat ca. 10-20 Teilnehmer aus mindestens zwei europäischen Ländern. Jeder Workshop steht unter einem bestimmten Thema. Thema/Inhalt kann alles sein, was uns BürgerInnen interessiert oder unsere Hobbys sind. Denn alles hat europäische Aspekte (Sport, Musik, Politik, Klimaschutz, Parteien, Essen, Bildung, Berufe, Flüchtlingshilfe… einfach alles). Jeder und jede – Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Schulen, Gemeinden etc. – sind eingeladen, einen Workshop/Aktivitäten anzubieten.

Daneben geht es vor allem darum, private Übernachtungsplätze in Familien etc. zu organisieren, ehrenamtliche Dolmetscher/Übersetzer zu finden, weitere Kontakte in andere EU-Länder zu aktivieren und deutsche TeilnehmerInnen für die verschiedenen Workshops zu gewinnen.

Das Vereinte Europa steht unter Druck. Wir BürgerInnen aus den Ländern Europas müssen jetzt erst Recht zusammen halten. Dafür müssen wir uns persönlich kennen lernen und begegnen. 

Bitte kommen Sie am Dienstag, den 14.6.2022, und bringen Sie Freunde und Bekannte mit! Machen auch Sie die EBB bekannt.

Wir freuen uns auf Sie! Europa braucht uns alle!

Für das Organisationsteam mit herzlichen Grüßen,
Ihr Prof. Dr. Hermann Heußner, Vorsitzender Europa-Union Kassel

Kontakt: Tel.: 0561 / 70 59 927; E-Mail: office@Kassel-ebb.eu; Homepage: https://kassel-ebb.eu

 


 

14. Juni, 20 Uhr: JEF-Stammtisch - Welches Europawahlrecht wollen wir?

Dienstag, 14. Juni, 20 Uhr, Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Elfbuchenstraße 3, 34119 Kassel.

2024 findet die nächste Wahl zum Europäischen Parlament statt. Bis dahin soll es ein neues Wahlrecht geben. Aktuell läuft das Gesetzgebungsverfahren und wir wollen die Vorschläge mit Dir diskutieren: Wahlalter 16, transnationale Listen, Spitzenkandidatenprinzip und 3,5-Prozent-Sperrklausel.

Bereits ab 18 Uhr findet im gleichen Raum das 2. Große Vorbereitungstreffen für die Europäische Bürgerbegegnung statt, dazu bist Du auch herzlich eingeladen. Mehr Infos zur Bürgerbegegnung vom 1. bis 4. September in Kassel: kassel-ebb.eu

Gerne kannst Du die Einladung an Interessierte weiterleiten.

 


 

Europawoche 2022: Europäische Bürgerdiskussion Online

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Der Tag der Befreiung mahnt, dass Frieden nicht einfach geschieht, sondern hergestellt und gesichert werden muss.

Am 5. Mai 1949 wurde der Europarat mit dem Ziel der Festigung des Friedens gegründet. 73 Jahre später hat der Europarat Putin-Russland wegen des völkerrechtswidrigen Überfalls auf die Ukraine ausgeschlossen.

Am 9. Mai 1950 erklärte der französische Außenminister Robert Schuman seinen Plan für die Montanunion. Die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl als Keimzelle für die EU zeigt, dass die Voraussetzung für Frieden in Europa mehr Europäisierung ist.

Unseren Beitrag für die Europa-Woche, die Europäische Bürgerdiskussion zum Angriff Putins auf die Ukraine, die Demokratie und das vereinte Europa haben wir im Offenen Kanal aufgezeichnet. Die Aufzeichnung finden Sie:

Armin Ruda und das OK-Team haben die Sendung toll aufgezeichnet und aufbereitet. Bitte teilen Sie die Diskussion zeitnah in Ihren Kanälen.

Während der Europäischen Bürgerbegegnung (EBB) vom 1. bis 4. September 2022 wollen wir diese Diskussion mit Ihnen und möglichst vielen europäischen Freundinnen und Freunden fortsetzen. Das aktuelle Programm, Infos zur Anmeldung und Gastfamilie finden Sie online.


Rückblick auf die Europäische Bürgerreise ins Elsass


 

Rückblick auf den Workshop "Geschichte im Dialog" in Danzig

Fachkräfteprogramm für die Multiplikatoren der internationalen Jugendarbeit
„Geschichte im Dialog”
23.-27. März 2022 / Europäisches Solidarność Zentrum

Vom 23. bis 27. März fand im Europäischen Solidarność Zentrum in Gdańsk der Workshop „Geschichte im Dialog – ein deutsch-polnisches Fachkräfteprogramm für Lehrkräfte und Fachkräfte aus der außerschulischen Jugendarbeit“ statt. Die Träger des Programms waren die Europa Union Kassel e.V und der Verein „Warto być przyzwoitym“ [„Es lohnt sich anständig zu sein“] aus Gdańsk, die Schirmherrschaft übernahm die deutsche Generalkonsulin, Dr. Cornelia Piper. Die Idee zum Workshop entstand während einer Bürgerreise der Europa Union nach Gdańsk im Herbst 2021. Zu den vielen Begegnungen dort gehörte auch ein Treffen mit Mitgliedern des Vereins „Warto być przyzwoitym“, der sich für das Bekanntwerden des Gedankengutes von Prof. Władysław Bartoszewski einsetzt. Wir wollten gemeinsam den 100. Geburtstag des Professors feiern in dem wir etwas veranstalten, was seine Botschaft von Versöhnung und Völkerverständigung verwirklicht. So entstand die Idee eines deutsch-polnischen Workshops zum Thema „Geschichte im Dialog“. Daran nahmen 34 Personen (jeweils 17 aus Deutschland und Polen) teil, sie wurden begleitet von 2 Dolmetscherinnen, 4 externen
Referent*innen und Zeitzeugen.

Das auf 3 Tage ausgelegte Programm war sehr dicht, was nicht zuletzt am Veranstaltungsort lag. Gdańsk ist eine Stadt in der die Geschichte, insbesondere die Geschichte des 20. Jahrhunderts, greifbar ist. Das erste Highlight erfolgte sofort zu Beginn, als uns der legendäre Gewerkschaftsführer, Friedensnobelpreisträger und ehemalige Präsident Polens Lech Wałęsa besuchte (eine Aufnahme ist hier zu finden)

Anschließend führte Prof. Robert Traba mit einem Vortrag mit dem Titel „Ein Jahrhundert der Extreme. Die Bedeutung der Geschichte im internationalen Dialog“ ins Thema ein. Als Experte für das Thema Erinnerungsorte sensibilisierte er die Zuhörer für die Vielfalt der Perspektiven in Hinblick auf bestimmte geschichtliche Ereignisse, die durch verschiedene Völker als wichtig angesehen und doch unterschiedlich gedeutet werden.

Diese Vielfalt der Perspektiven und Erzählungen wurde bei der Besichtigung der Ausstellung im Museum des 2. Weltkrieges deutlich. Vor allem die Teilnehmenden aus Deutschland berichteten, dass sie viel Neues über den Krieg erfuhren und eigentlich viel mehr Zeit für das Museum bräuchten. Eine besondere Brisanz erhielt dieser Besuch vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine. Eine Teilnehmerin formulierte es so: „War Putin hier und hat eine Checkliste erstellt, was in der Ukraine zu tun ist und arbeitet sie jetzt ab? Mich fröstelt, ich dachte, ich werde über solche Ereignisse nur als über die Geschichte reden und jetzt sind es die Tagesthemen.“

Etwas praktischer wurde das Thema in dem Workshop von Małgorzata Chachaj aufgegriffen. In Übungen und anschließenden Auswertungsgesprächen wurde deutlich, wie sehr die kulturellen Werte die Wahrnehmung und Bewertung verschiedene Ereignisse beeinflussen.

Am zweiten Tag konnten die Teilnehmenden die Impulse aus dem Vortrag von Professor Traba, von den Wahrnehmungen aus der Begegnung mit Lech Walesa sowie die Entdeckungen im Museum des II. Weltkrieges in die Erarbeitung eines Unterrichtsentwurfes in gemischten, deutsch- polnischen Arbeitsgruppen einfließen lassen. Die Arbeitsgrundlage bildete das von der deutsch-polnischen Schulbuchkommission erarbeitete Lehrwerk „Europa. Unsere Geschichte“, Band 4. Die wichtigsten Prinzipien des zukunftsweisenden Geschichtsbuches sind Kontrastivität und Perspektivwechsel. Dadurch entsteht sehr viel Raum für die Meinungsfindung für Lehrer wie Schüler. In den fünf Arbeitsgruppen wurde dieser Raum für einen geradezu leidenschaftlichen Dialog zwischen den polnische Lehrern und den deutschen Studenten und Lehrkräften genutzt. Hier konnte das Verständnis für den jeweils anderen Standpunkt und Erklärungsmuster entstehen. Hier war die Basis für die Entfaltung einer dialogischen Erinnerungskultur im europäischen Kontext spürbar geworden. Die geschickte Einführung in diese Arbeitspause und Moderation in allen Etappen lagen in den Händen des erfahrenen Geschichtsdidaktikers Volker Habermaier.

Am Nachmittag führte Agnieszka Piórkowska, die Leiterin der Bildungsabteilung des Europäischen Solidarność Zentrums durch die Ausstellung, in der das Leben in einem kommunistischen Land, die Geschichte der Solidarność Bewegung und die Ereignisse der Wendezeit dargestellt werden.

Dies war eine gute Vorbereitung für den Abend, an dem wir auf Einladung des deutschen Generalkonsulates in der Tawerna Mestwin bei guter kaschubischer Küche einen sehr persönlichen Bericht von Lech Norbert Kosiak, einem Aktivisten der Solidarność Bewegung in den 80er Jahren, lauschen konnten.

Zum Schluss zeigte Dr. Judyta Bielanowska in ihrem Vortrag „Instrumentalisierung der Geschichte für politische Zwecke“ wie wichtig das Geschichtsbewusstsein für die Identitätsbildung ist und warum es so anfällig für Manipulation ist, wodurch sie eine sehr intensive Diskussion anregte.

Den großen Abschluss bildete das Konzert „Solidarität mit der Ukraine“, das vom deutschen Generalkonsulat in Danzig veranstaltet wurde und zu dem die Teilnehmenden eingeladen wurden.

Das Programm war also sehr intensiv, was die Teilnehmenden einerseits sehr positiv bewerteten, andererseits aber durchaus Erschöpfung signalisierten und baten, es bei einer Fortsetzung auf mehrere Tage aufzuteilen.

Die Teilnehmenden knüpften konkrete Kontakte untereinander, es wurden Pläne für gemeinsame Projekte geschmiedet und die ersten Schritte in diese Richtung sind bereits eingeleitet worden.

Das Projekt wurde durch die Sanddorf Stiftung und das Deutsch-Polnische Jugendwerk gefördert.

 


 

Samstag, 23. April, 11 Uhr: Tag der Erde

Der Tag der Erde findet in diesem Jahr dezentral statt. Unsere Veranstaltung:

Titel:  Was Europa für die Artenvielfalt tut

Veranstalter:  Europe Direct NordOst Hessen und Europa-Union Kassel e.V.

Ort: Am Obelisken in der Treppenstraße

Uhrzeit: 11:00 – 16:00 Uhr

Zielgruppe: Familien

Beitrag zu den SDGs: 15

Kurzbeschreibung: Bastel- und Informationsangebot: Der Schutz und Erhalt der Artenvielfalt ist eine globale Aufgabe. Die Europa Union Kassel e.V. und das Europe Direct NordOstHessen informieren über die EU-Biodiversitätsstrategie mit der die Artenvielfalt in Europa bis 2030 auf den Weg der Erholung gebracht werden soll. Abseits des Informationsangebots können Kinder die Natur im Rahmen einer kleinen Bastel- und Pflanzaktion ein Stückchen mehr in unser Leben holen und kleine Preise beim Glücksrad gewinnen.

 


 

Europäische Bürger*innenreise 2022: Wer will ins Elsass reisen?

Strasbourg – Mulhouse – Vogesen von Mittwoch, 20. bis Sonntag, 24. April 2022 nach Ostern, in den Ferien

Jedes Jahr organisiert die Europa-Union Kassel eine Europäische Bürgerreise: Vom 20. bis 24. April 2022 wollen wir nach Haute-Alsace reisen und unsere Partnerstadt Mulhouse im Elsass besuchen.

Geplantes Programm (hier als Flyer zum Download)

Mittwoch, 20.4.2022

Bahnreise in Eigenregie nach Straßburg, z. B.:
11:37 Uhr ab Kassel Wilhelmshöhe
16:01 Uhr an Straßburg (ab 33 Euro für Frühbucher; regulär 110 Euro).

Hotel: Le Grand Hotel, Straßburg, am Bahnhof
Doppelzimmer 99 Euro, Einzelzimmer 88 Euro inkl. Frühstück
Bitte selber buchen über: www.le-grand-hotel.com/de/

18 Uhr Treffpunkt: Hotel, gemeinsames Abendessen

 

Donnerstag, 21.4.2022

vormittags Stadtführung/Bürger*innenbegegnung

Mittagsessen in Eigenregie

14:30 Uhr Besuch des Europarates

Weiterfahrt Mulhouse mit der Bahn

Hotel: Hotel de la Bourse, Mulhouse
Bitte selber buchen über: www.bourse-hotel.com/
Doppelzimmer 239 Euro, Einzelzimmer 199 Euro, Dreibettzimmer 262 Euro (drei Übernachtungen, ohne Frühstück, zusätzlich buchbar)

gemeinsames Abendessen mit franz. Freund*innen

 

Freitag, 22.4.2022

vormittags Stadtführung, gemeinsames Mittagessen „plat du jour“ mit franz. Freund*innen

nachmittags Neigungsgruppen gemeinsam mit französischen Freund*innen, z.B.:

gemeinsames Abendessen mit franz. Freund*innen und Überraschung

 

Samstag, 23.4.2022

Ausflug nach Colmar und Eguisheim, dem schönsten Dorf Frankreichs, mit Stadtführung in Colmar und Weinprobe in Eguisheim

gemeinsames Abendessen mit franz. Freund*innen

 

Sonntag, 24.4.2022

Vormittag zur freien Verfügung

Heimreise mit der Bahn, zum Beispiel
12:55 Uhr Mulhouse
17:19 Uhr Kassel Wilhelmshöhe (ab 68 Euro für Frühbucher*innen; regulär 110 Euro).

Das Programm der Bürger*innenreise wird von Mitgliedern der Europa-Union gestaltet. Es lebt von den Ideen der Reisenden. Gerne können Sie sich in die Planung mit ihren Vorschlägen einbringen.

 


 

Sonntag, 13. März, 14 Uhr:

Wir rufen Euch auf:

Kommt am Sonntag, den 13.3.2022 um 14 Uhr wieder vor das Kasseler Rathaus!

Nach dem großen Erfolg unserer ersten Kundgebung am 27.2.2022 mit ca. 1.000 Teilnehmenden  wollen wir wieder ein Zeichen setzen für den Frieden und gegen den fortgesetzten Angriffskrieg der Putin-Diktatur. Jetzt geht es vor allem darum, wie wir den Menschen in der Ukraine und den Geflüchteten hier helfen können.

Darüber werden sprechen Viktor Buryachok von der Ukrainischen Community in Kassel, Stefan Krönung vom Malteser Auslandsdienst und Ilona Friedrich, die Bürgermeisterin und Sozialdezernentin der Stadt Kassel.

Die Kundgebung ist ein Bürgerforum. Die Teilnehmenden können Fragen stellen, Hilfsangebote und Vorschläge machen und ihre Meinung äußern.

Bitte kommt alle. Bringt Eure Familien, Freund:innen, Nachbarn und Bekannte mit. Verbreitet den Aufruf über Eure Kanäle. Wir bauen auf Euch. Wir freuen uns auf Euch. Die Ukrainer:innen brauchen uns!

 


 

Für Frieden in Europa – Gegen den Angriffskrieg Putins – Solidarität mit der Ukraine II

„Putin hat der gesamten demokratischen Welt und Europa den Krieg erklärt“

Am Freitag, den 25. Februar, berichtet die HNA: So reagieren Kasseler auf den Krieg in der Ukraine:

Hermann Heußner (Vorsitzender der Europa-Union Kassel): „Putin hat in seiner Rede in der Nacht zu Donnerstag der gesamten demokratischen Welt und insbesondere Europa den Krieg erklärt. Damit ist ein neues Kapitel der Geschichte aufgeschlagen. Nichts ist mehr, wie es war. Viele haben sich über die Absichten des russischen Diktators zu lange Illusionen gemacht. Er hat ein völkisches Weltbild und will das russische Imperium mit hypermoderner Kriegstechnik wiedererrichten. Auch im Baltikum und Polen schlottern unseren europäischen Freunden schon die Knie. Jetzt kommt es darauf an, dass Europa ganz schnell verteidigungsfähig wird. Wir müssen ja damit rechnen, dass in drei Jahren in den USA wieder der Putinfreund Trump regiert.“

 


 

Fest verwurzelt in Europa. Offen für die Welt!

Mit unserem neuen und außergewöhnlichen Projekt „Fest verwurzelt in Europa – Offen für die Welt!“ soll im documenta-Jahr 2022 und in bewegten Zeiten ein wichtiger Beitrag dazu geleistet werden, ein Bewusstsein für die ungebrochene Gültigkeit europäischer Werte im alltäglichen Leben im Landkreis Kassel zu schaffen, es erfahrbar zu machen und langfristig zu fördern.

Ausgehend von der Spendenaktion zur Übernahme von Baumpatenschaften im Ende 2020, die großen Anklang in der gesamten Mitgliedschaft fand, haben wir die Grundidee aufgegriffen und zu diesem einzigartigen kooperativen Projekt weiterentwickelt. Nun, noch nicht einmal zwei Jahre später, stehen wir kurz vor dessen Realisierung in mehreren Gemeinden.

Die Europa-Union Kassel e.V. beteiligt sich an diesem Projekt neben der Koordination in Form einer Finanzierung der Parkbänke für alle Gemeinden sowie Plaketten, die unter Aufführung aller Kooperationspartner daran angebracht werden.

Gerne laden wir Sie zum Pflanzen von vier Bäumen im Landkreis Kassel ein (die fehlenden Ortsangaben folgen in Kürze unter: www.europa-union-kassel.de/aktuelles/termine):

16.03.2022 10.00 (nicht 11.00) Fest verwurzelt in Europa – Offen für die Welt! An der Sarsinaer Straße (Spielplatz), Grebenstein
16.03.2022 14.00 Fest verwurzelt in Europa – Offen für die Welt! Lange Straße, ggü. Haus 37 (ASB-Rettungwache), Lohfelden
25.03.2022 11.00 Fest verwurzelt in Europa – Offen für die Welt! Baunatal
25.03.2022 14.00 Fest verwurzelt in Europa – Offen für die Welt! Unter den Linden, Naumburg

Wir haben für Sie eine kleine Informationsbroschüre erstellt, in der Sie nicht nur eine ausführliche Projektbeschreibung finden, sondern der Sie auch entnehmen können, in welchem Umfang sich grundsätzlich alle Kooperationspartner einbringen und welche Baumarten zukünftig in den Landkreisgemeinden ein Zuhause finden.

Erstmalig haben bei diesem Projekt die Europa-Union Kassel e.V., das Gartencenter Meckelburg sowie der Landkreis Kassel erfolgreich zusammengearbeitet.

Wir würden uns sehr darüber freuen, wenn Sie sowohl uns als auch das Projekt in vielfältiger Weise unterstützen. Dies können Sie z.B., indem Sie Interesse daran haben, bei den Pflanzterminen ab März 2022 (genaue Termine folgen zeitnah) in den Gemeinden zugegen zu sein und mitzuwirken oder beispielsweise unseren Arbeitskreis Europawald zu bereichern.

Um die Auslagen in Höhe von bisher 2.600 Euro im Rahmen dieses zukunftsorientierten Projektes auf möglichst viele Schultern zu verteilen, ist eine Unterstützung in Form von Geldspenden (für die Sie selbstverständlich eine Quittung erhalten) unter dem Stichwort „Europabank“ auch sehr willkommen.

Europa-Union Kassel e.V.
Stichwort: Europabank
IBAN DE 46 5205 0353 0203 0018 77
Kasseler Sparkasse (BIC: HELADEF1KAS)

Die Kooperationspartner des Pflanzprojektes im Frühjahr 2022:

Gartencenter Meckelburg
Das Gartencenter Meckelburg spendet alle zu pflanzenden Bäume im Rahmen des Projektes im Frühjahr 2022 und stellt den beteiligten Gemeinden die in der Broschüre vorgestellten Baumarten zur Auswahl.
Bei allen Baumarten wird Wert darauf gelegt, dass es sich hierbei um bereits ‚gewachsene’ junge Bäume handelt, die eine Stammstärke zwischen 8-10cm bei einem Meter Höhe haben bzw. bei denen der erste Ast bei 2,7m liegt, wenn der Baum bereits vier Meter hoch ist.
Darüber hinaus übernimmt das Gartencenter Meckelburg die Zulieferung zum Standort zu den vereinbarten Terminen in Form von zwei Touren bei allen sechs beteiligten Gemeinden.

Europa-Union Kassel e. V.
Die Europa-Union Kassel e.V. koordiniert das Projekt und spendet für jeden gepflanzten Baum in den sechs Gemeinden des Landkreises Kassel eine Parkbank aus Gussgestell mit Massivholzleisten und einer Länge von 1,80m (Artikel-Nr. 110639) vom Anbieter emporo (www.emporo.de).
Darüber hinaus spendet die Europa-Union Kassel e.V. eine Plakette, die an der Parkbank unter Aufführung aller Kooperationspartner und des Jahres 2022 angebracht werden soll.

Landkreis Kassel - kooperierende Gemeinden
Im Frühjahr 2022 nehmen die Gemeinden Baunatal (Spanien), Grebenstein (Niederlande), Habichtswald (Ungarn), Kaufungen (Rumänien), Lohfelden (Tschechien) und Naumburg (Italien) an diesem Projekt teil.
Die Gemeinden wählen zunächst einmal einen geeigneten Standort für das Pflanzen des Baumes sowie einen entsprechenden Platz für das Aufstellen und ggf. Verankern der Bank im Sinne der Projektidee aus.
Vorbereitende Maßnahmen sind ein Erdaushub (40cm tief und 80cm Umfang) für die Pflanzung, das Bereitstellen von zwei Stützpfählen und einem Kokosseil, um den Baum einpflanzen und befestigen zu können.
Die Gemeinden erklären sich bereit, die langfristige Pflege des Baumes (Bewässerung etc.) und der Parkbank zu übernehmen.

Infobroschüre herunterladen

 


Europäische Geschichte im deutsch-polnischen Dialog

Termin: 23. - 27. März 2022
Ort: Gdańsk, Europäisches Solidarność Centrum /ECS=Europejskie Centrum Solidarności / Plac Solidarności 1
Referenten: Prof. Dr. Robert Traba - polnischer Historiker und Politikwissenschaftler, Agnieszka Piórkowska - Museumspädagogin, Kuratorin im ECS,Małgorzata Chachaj - Fortbildnerin; Schwerpunkt - Interkulturelle Kompetenz, Piotr Zubowicz - Senior-Fachkraft für Lehrerfortbildung im CEN Gdańsk,
Schirmherrin: Generalkonsulin Cornelia Pieper in Danzig
Kosten: ca. 150 Euro Eigenanteil
Unterkunft: Hostel „Flip“ in unmitelbarer Nähe des ECS
Anreise: mit der Bahn, Umstieg in Berlin, Dauer - über 8 Stunden
Deutsch-polnisches Organisationstaem: Bożena Meske und Krystyna Götz - Vorstandsmitglieder der Europa Union Kassel, Maria Eichner - Fachberaterin für Geschichte im Auftrag des Staatlichen Schulamtes Kassel, Agnieszka Piórkowska - Leiterin des Referats Bildungsprojekte im ECS, Dr. Mirosława, Cichocka - Verband „ warto być sprawiedliwym“


Der Workshop „Geschichte im Dialog” für interessierte deutsche und polnische GeschichtslehrerInnen findet im Europäischen Solidarność Centrum in Danzig statt. In Danzig - in der Stadt der Freiheit und Solidarität - hat Polen in den 80er Jahren europäische Geschichte geschrieben. Ein idealer Standort, an dem man gemeinsam über dialogische Erinnerungskulturen im europäischen Kontext nachdenken und diskutieren sollte. Die Konzeption dieses Workshops basiert auf vier Säulen:

  1. Unterrichtseinsatz des innovativen binationalen Geschichtsbuchs:“ Europa. Unsere Geschichte“
  2. Museumspädagogische Aktivitäten
  3. Begegnungen mit Zeitzeugen
  4. DPJW - Kontaktbörse, praktische Aspekte des Jugendaustausches

ad 1) Im Zentrum des ersten Teils steht das innovative binationale, vierbändige Geschichtslehrwerk „Europa. Unsere Geschichte“. Dieses Geschichtsbuch, das in zwei Sprachversionen vorliegt, ist sowohl mit den Lehrplänen der einzelnen Bundesländer als auch mit dem Geschichtscurriculum in Polen kompatibel. Das Georg-Eckert-Institut hat den Band 4 in der Kategorie „Gesellschaft“ als das herausragendste Schulbuch des Jahres 2021ausgezeichnet. Dieses Geschichtsbuch fördert die Dialogbereitschaft bei  Schülern und Lehrern.

„Zum ersten Mal wird Jugendlichen aus Polen und Deutschland eine identische Wissensgrundlage vermittelt. Über die Interpretationen können wir uns streiten, nunmehr aber auf Grundlage fundierter Kenntnisse. Das ist wichtig, denn es sind gerade Wissenslücken und fehlendes Einfühlungsvermögen gegenüber dem ‚Anderen‘, die zu Mißverständnissen und Konflikten führen.“

So weit die Einschätzung vom Prof. Robert Traba, dem jahrelangen Leiter des Zentrums für Historische Forschung Berlin der polnischen Akademie der Wissenschaften und Co-Vorsitzende des Expertenrates sowie Mitglied des sog. Steuerungsrates für das deutsch-polnische Geschichtsbuch-Projekt. Er persönlich wird die Konzeption dieses einzigartigen Geschichtsbuchs in diesem Workshop präsentieren und die binationalen Arbeitsgruppen zu ausgewählten Kapiteln begleiten. Der Perspektivwechsel bei dieser wegweisenden Geschichtsbetrachtung steht als didaktisches Prinzip im Mittelpunkt.

Weitere lesens- und sehenswerte Informationen zu diesem Geschichtsbuchprojekt finden Sie auf dieser Internetseite:https://europa-unsere-geschichte.org; erstellt und vorbildlich gepflegt vom Georg-Eckert-Institut in Braunschweig.

ad.2) Gleich am ersten Tag findet im Europäischen Solidarność Centrum, unserem Tagungsort, ein museumspädagogischer Workshop zu Thema „1989 – das Jahr der großen Änderungen“ unter der Leitung von Agnieszka Piórkowska statt. Die TeilnehmerInnen entdecken in der sechsteiligen interaktiven Ausstellung - ausgestattet mit verschieden Aufträgen - die Geschichte der freien Gewerkschaft Solidarność in Polen sowie die Geschichte der Bürgerbewegungen in anderen Staaten Mittelosteuropas. Hier erfahren sie, was Polen Europa gegeben hat. Und zwar vom Streiksommer 1980 bis zu halbfreien Wahlen 1989.

Der Besuch des 2017 eröffneten Museums des II. Weltkrieges ist eine hervorragende Ergänzung zu den Modulen, die das Geschichtsbuch „Europa. Unsere Geschichte“ betreffen. Der Ideengeber und und Gründungsdirektor des Museums, Paweł Machcewicz ( sein Buch „Der umkämpfte Krieg“ ist 2018 auf Deutsch erschienen) war bemüht die schwierige Geschichte als „Pluralistischen Raum des Dialogs“ wiederherzustellen.  Inwieweit ihm das gelungen ist, soll in einem ebenfalls museumspädagogischen Workshop mit verteilten Rollen nachgespürt werden. Die Impulsgeber sind die beiden erfahrenen. Fortbildner: Piotr Zubowicz und Małgorzata Chachaj.

ad 3) Die geplanten Gespräche mit Zeitzeugen der Solidarność-Bewegung, der seinerzeit fast 12 Millionen Polen angehört haben, sind ein besonders wertvoller Beitrag für die Entwicklung und Pflege einer dialogischen Erinnerungskultur. Diesen Teil hat Frau Dr. Mirosława Cichocka vorbereitet. Es ist ihr gelungen zwei Autoren der 21 Forderungen während des Streiks im August 1980 zu gewinnen: Lech Norbert Kosiak und Maciej Grzywaczewski.

ad 4) Damit aus diesem Workshop weitere Schulkontakte auf der Schülerebene entstehen können, wird es die Möglichkeit geben mit Vertretern des Deutsch-Polnischen Jugendwerks über organisatorische und inhaltliche Aspekte zu besprechen. Eine sog. Kontaktbörse soll den Zugang zu den praktischen Aspekten des Jugendaustausches ermöglichen. Für die Sprachmittlung stehen in allen Phasen des Workshops DolmetscherInnen zur Verfügung.

Den Flyer herunterladen.

 


 

24. März, 18 Uhr: Großes Organisationstreffen für die 2. EBB im Kasseler Bürgersaal

Wie schon für die Europäische Bürgerbegegnung (EBB) 2020, möchten wir auch zur Vorbereitung der 2. EBB mehrere große Vorbereitungstreffen veranstalten. Ziel der Veranstaltung ist die Präsentation des derzeitigen Planungsstands aber auch das Werben von neuen Mitgliedern. Wir freuen uns sehr, wenn Sie Zeit und Lust haben, sich bei der EBB zu engagieren. Neben mehr Schultern im Organisationsteam brauchen wir auch nach wie vor Dolmetscher und Gastfamilien sowie Workshops oder Aktivitäten. Wenn Sie sich für eins dieser Themenfelder interessieren, dann freuen wir uns über ihre Teilnahme! Vielleicht kennen Sie auch jemanden, der Interesse daran haben könnte, bei uns mitzumachen. Gerne können Sie auf das Treffen außerhalb der Europa-Union aufmerksam machen. Es ist für alle Bürgerinnen und Bürger gedacht.

Alle weiteren Informationen finden Sie auf www.kassel-ebb.eu

 


 

12. März, 17 Uhr: „Ukraine-Russland-Konflikt – Die Zukunft (Ost-)Europas“ Diskussion mit Michael Roth MdB

Was bedeutet der Einmarsch von Präsident Putins Truppen für die Sicherheit Europas? Können Sanktionen und Diplomatie eine weitere Eskalation der Krise noch abwenden?

Gemeinsam mit einem der profiliertesten Außenpolitiker, den die Bundesrepublik zu bieten hat, wollen wir diesen und anderen Fragen auf den Grund gehen. Wir werden die akuten Entwicklungen in der Ukraine diskutieren, aber auch die Hintergründe des aktuellen Konfliktes beleuchten und uns Themen wie der NATO-Osterweiterung und europäischer Energiepolitik widmen. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Region.

Samstag, 12. März 2022, 17 Uhr | online | Einleitung herunterladen

Unser Experte Michael Roth ist seit 1998 Mitglied des Deutsch Bundestages und war von 2013 bis 2021 Europastaatsminister. Heute ist er Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages.

Bitte melden Sie sich bis zum 11. März 2022 per Mail unter eu-infozentrum@rpks.hessen.de bei uns an. Die Zugangsdaten erhalten Sie am Tag vor der Veranstaltung.

Bitte beachten Sie, dass die Lage in der Ukraine sich laufend verändert und der Einladungstext (nicht aber Ort und Termin der Veranstaltung) bereits überholt sein kann, wenn diese Einladung Sie erreicht.

Programm
17:00 Uhr Grußwort Mark Weinmeister, Regierungspräsident Kassel
17:05 Uhr Vortrag Michael Roth
17:35 Uhr Diskussion und Fragerunde
17:55 Uhr Schlussworte Michael Roth ca.
18:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Moderation: N. Maisch, Europe Direct NordOstHessen

Veranstaler: Europe Direct NordOstHessen
 


 

Für Frieden in Europa – Gegen den Angriffskrieg Putins – Solidarität mit der Ukraine

Liebe Mitglieder und Freund:innen der Europa-Union, liebe Europäerinnen und Europäer!

Wir rufen Euch auf:

Kommt am Sonntag, den 27.2.2022 um 14 Uhr vor das Kasseler Rathaus!

Wir wollen ein Zeichen setzen für den Frieden und gegen den fortgesetzten Angriffskrieg der Putin-Diktatur gegen die Ukraine. Wir Bürgerinnen und Bürger Europas dürfen das nicht hinnehmen. Wir müssen mit den Ländern Osteuropas solidarisch sein. Diese Völker haben in der friedlichen Revolution 1989 die Einheit Deutschlands und die Vereinigung Europas ermöglicht. Auch auf uns kommt es jetzt an.

Bitte kommt alle. Bringt Eure Familien, Freund:innen, Nachbarn und Bekannte mit. Wir bauen auf Euch. Wir freuen uns auf Euch!

Prof. Dr. Hermann Heußner, Vorsitzender

Die Veranstaltung auf Facebook teilen: https://www.facebook.com/events/3039457736309739/

Die HNA berichtet unter der Überschrift "Bewegter Weißrusse": "Aliaksei Paluyan kennt sich mit autoritären Regimen aus. Der Kasseler Filmemacher stammt aus Weißrussland und war einer der Redner, die
am Sonntag bei der Demonstration für die Ukraine vor dem Rathaus sprachen. Fast 1000 Menschen waren dem Aufruf von Europa-Union, Deutsch-Polnischem Bürgerforum und der Initiative Pulse of Europe gefolgt und hatten sich dort versammelt."

Dieter Clauß schreibt: "Bei blauem Himmel und gelb strahlender Sonne - den Farben der Ukraine - prangerte unser Vorsitzender Hermann Heußner den Diktator Putin an für seinen Angriff nicht nur auf die Ukraine sondern auf unsere Demokratie! Wir müssen bereit sein, die Freiheit in Europa und in der Welt zu verteidigen. Diesem Gedanken schloss sich ein Redner aus Belarus an, der seit 15 Jahren hier lebt und vor der Gewalt in seinem Land geflohen ist. Mit einer emotionalen Rede forderte Wiktor aus der Ukraine mehr Unterstützung sein geliebtes Land seitens Deutschlands, Europas und dem Westen - wozu der Bundestag heute einen großen Schritt beschlossen hat! Schließlich wies die Kasseler Landtagsabgeordnete Esther Kalveram auf die bewegende Landtagsitzung mit dem Botschafter Dr. Andrij Melnyk hin. Mit der Europahymnie endete diese mitnehmende Demonstration."

 


 

Ukraine-Krieg: Die Europa-Union hilft, helfen Sie bitte mit!

Einige Mitglieder der Europa-Union bereiten konkrete Hilfen für die Ukraine vor: 

1. Unsere stv. Vorsitzende Bozena Meske hat einen Fokus auf Ukrainerinnen und Ukrainern, die vor dem Krieg geflüchtet

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 27. Februar, sind die ersten 11 Personen sicher in Eschwege angekommen und in einer leeren ehemaligen Kaserne untergekommen. Es fehlen noch Betten. Und Kleidung, wobei da wird gerade eine konkrete Liste erstellt. Das Netzwerk „Eschwege hilft“ hat seine Unterstützung angeboten, das war ein Ergebnis der heutigen Demo. Bozena Meske erstellt eine Datenbank, auf die wir bei Bedarf zurückgreifen können. Es wir erbeten:

  1. Fahrdiensten – die polnische Bahn transportiert kostenfrei die Menschen von der ukrainischen Grenze nach Warschau, von dort müssten sie abgeholt werden. Wir haben eine Kontaktperson in Warschau.
  2. Unterkunft
  3. Dinge des persönlichen Bedarfs
  4. Rechtsberatung

Kontakt:
[entfernt]

2. Stefan Krönung und das Malteser Hilfswerk unterstützen direkt in der Ukraine

Für kurzfristige Hilfstransporte werden insbesondere erbeten:

  • Schmerzmittel
  • Elastische Binden und Kompressionsbinden
  • Brand- und Wundsalben
  • Mullkompressen
  • Lebensmittel, trocken
  • Warme Kleidung, Schuhe, Decken

Unsere ukrainischen Freunde bitten auch um militärisches Tourniquet zum Abbinden bei lebensbedrohlichen Blutungen. Erbeten wird auch Antibiotika, Tranexamsäure zur Blutstillung, die sind verschreibungspflichtig und können in einem allgemeinen Spendenaufruf nicht beworben werden. Bitte sprecht uns direkt an. 

Kontakt:
Malteser Hilfsdienst e.V., Kassel - Marburger St. 87 - 34127 Kassel
[entfernt]
Montag, 28. Februar, 10-20 Uhr
Dienstag, 1. März, 10-20 Uhr

3. Ihren Bekannten außerhalb Kassels können Sie gerne auf dieses Hilfsangebot hinweisen

Ich will Menschen beherbergen: https://elinor.network/gastfreundschaft-ukraine/

 


 

Veranstaltungsreihe: Demokratie und Frieden? Die EU im 21. Jahrhundert

Gemeinsam mit dem Evangelischen Forum Kassel organisieren wir im folgende Vorträge und Diskussionen:

Seit dem Beginn der europäischen Integration haben die Mitgliedsstaaten der EU keinen Krieg mehr gegeneinander geführt. Zugleich gab es eine beachtliche Demokratisierungswelle in Europa. Spätestens seit 2010 gibt es verstärkt gegenläufige Entwicklungen, nicht nur in Ungarn und Polen kommt es zu einer Aushöhlung der Demokratie. Bei der Präsidentschaftswahl 2022 entscheidet sich, welchen Weg Frankreich wählt. Außerdem hat sich die sicherheitspolitische Situation in der Nachbarschaft der Europäischen Union vielfach destabilisiert. Mit der neuerlichen Eskalation des Nahostkonflikts kam es nicht nur zur Konfrontation zwischen Israel und Palästina, sondern auch zu Unruhen zwischen jüdischen und arabischen Israelis. Diese Entwicklungen wollen wir in drei Veranstaltungen thematisieren:

Vortrag und Diskussion
Die EU und der Nahostkonflikt: Positionen und Herausforderungen
Referentin: Dr. Muriel Asseburg, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin
Online: Link wird zugesendet
Termin: 1.3.2022, 19.00 Uhr

Vortrag und Diskussion
Ist die Demokratie in der Krise? Europäische und transatlantische Perspektiven
Referent: Prof. Dr. Thomas Zittel, Max Weber Chair for German and European Studies an der
New York University, New York/USA und Professor für Vergleichende Politikwissenschaft an
der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Online: Link wird zugesendet
Termin: 10.11.2021, 19.00 Uhr
In Kooperation mit: Ev. Forum Hanau

Vortrag und Diskussion
Europa im Spiel der französischen Präsidentschaftswahl
Referent: Dr. Marcus Obrecht, Politikwissenschaftler, Universität Kassel
Online: Link wird zugesendet
Termin: 10.2.2022, 19.00 Uhr

Veranstaltungsort: Online per Zoom. Nach Anmeldung per Mail an ev.forum.kassel(at)ekkw.de werden Ihnen die Zugangsdaten zugeschickt.

 


 

24. Januar: Europäisch leben, europäisch wählen

Mehr Demokratie durch ein neues europäisches Wahlrecht?

Nach der Europawahl war der Ärger groß: eine Kommissionspräsidentin, die zuvor im Wahlkampf gar nicht auftauchte, wurde gewählt. Die Spitzenkandidaten hingegen, die Wahlkampf für die Parteien auftraten, spielten nach den Wahlen keine Rolle mehr. Jene Politiker/innen hingegen, die als Spitzenkandidaten beworben wurden, spielten nach den Wahlen auf einmal keine Rolle mehr. Auch bei der Entwicklung der europäischen Parteienfamilien bewegt sich seit Jahren nichts. Es handelt sich bei ihnen um sehr heterogene Gruppen ohne gemeinsames Programm. Die Herausbildung europäischer Parteien lässt weiter auf sich warten. Auch aus diesen Gründen sind klare europäische Richtungsentscheidungen bei Europawahlen durch Bürger/innen nicht zu treffen.

Die überparteiliche Europa-Union seit sich seit vielen Jahren für eine Idee ein, die nun im Europaparlament diskutiert wird. Die Schaffung einer Zweitstimme bei der Europawahl, mit der direkt die europäischen Parteienfamilien gewählt werden, sollen Anreize setzen, dass diese eine gemeinsame Programmatik entwickeln und durch eine gemeinsame Kandidatinnen- und Kandidatenliste gemeinsame europaweite Spitzenkandidatinne und -kandidaten in den Vordergrund rücken. Über diese Idee sogenannter "transnationaler Listen" wird nun im Verfassungsausschuss des Europaparlaments am 26. Januar 2022 abgestimmt.

Worum geht es genau? Warum wird dieses Thema so kontrovers diskutiert? Und welche unterschiedlichen Vorschläge gibt es?

Wir sprechen darüber…

Montag, 24. Januar 2022 | 19.00 Uhr

Online über Zoom

… mit Europaabgeordneten, die dieses Thema verhandeln; zwei davon als Schattenberichterstatter für Ihre Fraktionen. Sie stellen die unterschiedlichen Positionen dar und erläutern, wie wir mit Hilfe einer Änderung des Wahlrechts die EU weiter demokratisieren können. Mit dabei:

Moderation: Sophie Pornschlegel, Senior Policy Analyst beim European Policy Centre.

Bitte melden Sie sich hier an.

Es handelt sich um eine gemeinsame Veranstaltung der Europa-Union Landesverbände Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Thüringen sowie der Kreisverbände Aachen, Diepholz, Frankfurt a. M., Kassel, Schwerin sowie der JEF Hessen.