Das war 2026 bei uns los
| Datum | Uhrzeit | Veranstaltung | Ort |
| 06.01.2026 | 18.00 | Aktiven-, Vorstands- und Interessiertensitzung | Plansecur-Stiftung, Ruhlstraße 9, 34117 Kassel |
| 11.01.2026 | 11.00 | Neujahrsempfang | Rathaus Kassel |
| 23.01.2026 | 19.30 | 60 Jahre Städtepartnerschaft Kassel – Mulhouse | Bücherei Kirchditmold, Zentgrafenstraße 142, 34130 Kassel |
| 29.01.2026 | 18.00 | Ausstellungseröffnung | Kulturbahnhof Südflügel, Franz-Ulrich-Straße 6, 34117 Kassel |
| 03.02.2026 | 18.00 | Aktiven-, Vorstands- und Interessiertensitzung | online |
| 11.02.2026 | 18.00 | Podium zur Kommunalwahl | Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Elfbuchenstraße 3, 34119 Kassel |
| 13.02.2026 | 18.00 | EBB Launch-Party | Philipp‐Scheidemann‐Haus, Holländische Str. 74, 34127 Kassel, Raum 105 |
| 21.02.2026 | 13.00 | Landesausschuss | Neues Rathaus, Ernst-Leitz-Straße 30, 35578 Wetzlar, Räume 002, 003, 004 |
| 21.02.2026 | 17.00 | Wahrheit spricht mit Fakten - Berichte aus der Ukraine | Staatstheater, TiF-Foyer |
| 24.02.2026 | 16:30 | Kundgebung anlässlich des 4. Jahrestages des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine | Vor dem Kasseler Rathaus |
| 26.02.2026 | 18.00 | Vier Jahre Krieg gegen die Ukraine: Die Auswirkungen der Besatzung und die Lehren für Europa | WEIT.VORN, Friedrichsstraße 28, 34117 Kassel |
| 03.03.2026 | 18.00 | Aktiven-, Vorstands- und Interessiertensitzung | Plansecur-Stiftung, Ruhlstraße 9, 34117 Kassel und online |
| 29.03.2026 | 19.00 | Westbalkan im Wartezimmer der EU | Palais Bellevue, Schöne Aussicht 2, 34117 Kassel |
| 31.03.2026 | 18.00 | 2. Großes EBB-Vorbereitungstreffen | Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Elfbuchenstraße 3, 34119 Kassel |
Sonntag, 11. Januar, 11 Uhr: Einladung zum Neujahrsempfang 2026
Die Europa-Union Kassel lädt Sie herzlich ein zum Neujahrsempfang 2026 am Sonntag, den 11. Januar 2026, 11.00 Uhr in den Bürgersaal, des Kasseler Rathauses, Obere Königsstraße 8, 34117 Kassel.
Zum Neujahrsempfang 2026 spricht Boris Mijatović, MdB zum Thema: Chancen in der Krise – zur Rolle der EU in der Welt.
Daran anschließend laden wir zu einem Essen ein: Hähnchencurry mit buntem Gemüse oder Provenzalisches Ratatouille (vegan); Nachtisch: Birnenkompott mit Schockoladensauce. Hierfür bitten wir um einen Kostenbeitrag von 20 Euro. Bitte melden Sie sich – bis Sonntag, 4. Januar 2026 – online an: https://lets-meet.org/reg/636674f1e944bb308b
Gern können Sie auch weitere Interessierte ansprechen oder anmelden.
„EU muss klare und gemeinsame Positionen gegenüber geopolitischen Bullies beziehen“
MdB Boris Mijatović beim Neujahresempfang der Europa Union Kassel
Klare gemeinsame und mutige Positionen der Europäischen Union zur Verteidigung des internationalen Rechts, des Multilateralismus und der Demokratie hat der Bundestagsabgeordnete Boris Mijatović (Bündnis 90/Die Grünen) beim Neujahrsempfang der überparteilichen Europa Union Kassel im Rathaus der Stadt gefordert. Der Machtpolitik der „Großmacht-Bullies“ Russland, China und USA müsse ein Konzept der „menschlichen Sicherheit“ entgegengesetzt werden, wie es auch die Vereinten Nationen entwickelt hätten. Danach stehe nicht nur der Schutz von Staaten, sondern auch der Schutz von Individuen und ihrer Menschenwürde im Fokus, betonte der Abgeordnete vor rund 100 Teilnehmer:innen.
Weltweite Migrationsbewegungen würden weiter wachsen, wenn es nicht gelinge, menschenwürdige Lebensbedingungen zu schaffen, zu denen auch das Verlangen nach Partizipation und Selbstbestimmung gehöre. Dabei sei die Klimapolitik ein Schlüsselfeld, weil ansonsten der Klimawandel massiv in die Lebensbedingungen überall auf der Erde eingreife. Mijatović lobte die Europa Union, dass sie in zahlreichen Veranstaltungen zur Solidarität mit der Ukraine aufrufe, deren Kampf gegen den Aggressor Russland nun ins fünfte Jahr gehe.
Vorsitzender Christopher Overkamp konnte dies in einem Ausblick auf die anstehenden Aktivitäten der europäischen Bürgerbewegung bestätigen. In Kooperation mit dem Staatstheater Kassel und der Community der in Kassel lebenden Ukrainer:innen steht beispielsweise die neubegründete Partnerschaft Kassels mit der ukrainischen Stadt Schytomyr im Blickpunkt. Im März widmet sich eine Veranstaltung den Ländern des Westbalkans, die sich derzeit im „Wartezimmer der EU“ befinden. Vom 10. bis 13. September plant die Europa Union Kassel die vierte Europäische Bürgerbegegnung mit Teilnehmer:innen aus Partnerstädten und Partnerorganisationen in ganz Europa sowie einem umfangreichen Rahmenprogramm.
Freitag, 23. Januar 2026, 19.30 Uhr: Vortragsabend 60 Jahre Städtepartnerschaft Kassel – Mulhouse
Veranstaltungshinweis des Deutsch-Französische Forum Kassel e.V. – Cercle Français
Deutsch-Französischer Tag
Seit 1963 haben rund 10 Mio Jugendliche im Rahmen von Austauschprogrammen des Deutsch-Französischen Jugendwerks das Nachbarland besucht! Diese beeindruckende Zahl regt an, jedes Jahr wieder den deutsch-französischen Tag zu feiern.
Wir laden herzlich ein zum Vortragsabend:
60 Jahre Städtepartnerschaft Kassel – Mulhouse
Freitag, 23. Januar 2026, 19.30 h
in der Bücherei Kirchditmold
Seit sechs Jahrzehnten verbindet Kassel und Mulhouse eine Städtepartnerschaft, die so intensiv und sichtbar gelebt wird wie kaum eine andere Partnerschaft der Stadt Kassel. Egal ob Kunst, Bildung, Karneval oder Sport – auf allen Ebenen des kulturellen Lebens ist diese Verbindung spürbar und lebendig.
In seinem Vortrag anlässlich der Feier des Élysée-Vertrags gibt Moritz Rüddenklau Einblicke in seine Bachelorarbeit, die sich mit der Geschichte, den Besonderheiten und den prägenden Momenten dieser Partnerschaft beschäftigt. Nicht nur die historische Entwicklung dieser Städtepartnerschaft werden beleuchtet, sondern auch persönliche Begegnungen und Freundschaften, die Kassel und Mulhouse über die Jahre geprägt haben. Warum lohnt sich ein Engagement in diese Partnerschaft auch heute – diese und andere Fragen wollen wir diskutieren und freuen uns auf einen regen Austausch.
Bitte melden Sie sich hier an: Anmeldung
Donnerstag, 29. Januar, 18 Uhr: Eröffnung der Ausstellung Rhizom
Ausstellung RHIZOM
ERÖFFNUNG 29.01 / 18:00
SÜDFLÜGEL KULTURBAHNHOF
FRANZ-ULRICH-STR. 6, 34117 KASSEL
29.01.-17.02.2026
VIKTORIIA ROZENTSVEIH
YEVA KAFIDOVA
ANASTASIIA LELIUK
ALINA HUBARENKO
YULIIA ROZENTSVEIH
MARIA MATIASHOVA &
DIMA TOLKACHOV
SOFIIA HOLUBEVA
MARINA ROZHKO
ANZHELIKA PALYVODA
Wie ein umgepflanzter Baum noch alte Erde zwischen seinen Wurzeln behält, so trägt jede Person etwas mit sich, was ihre Identität prägt: Erlebnisse, Räume und Erinnerungen können entscheidend bleiben, auch wenn die physische Verbindung verloren geht.
Die Ausstellung „Rhizom“ zeigt Kunstwerke von neun zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Städten der Ukraine, viele nun im Exil im Inland und Ausland. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Prozess der Migration, in dem sich Erfahrungen von Veränderung, Verlust und Neuanfang ständig wandeln. Die Landschaft erscheint als Metapher – ein Raum, den wir immer bei uns tragen,
unabhängig von physischer Präsenz.
Die Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Geschichten, die zusammen eine kollektive Dimension bilden. Wie ein Rhizom wachsen diese Erfahrungen in verschiedene Richtungen – offen, vielfältig und unendlich miteinander vernetzt. Auch der Betrachter wird nun Teil des Rhizoms.
Eröffnung der Ausstellung am 29. Januar um 18:00
Führung durch die Künstlerinnen am 31.01, 7.02, 14.02 jeweils um 15:00
Artist Talk mit Künstlerinnen am 31.01 um 16:00
Reguläre Öffnungszeiten der Ausstellung Mittwoch bis Sonntag, 14-18
Um das Netzwerk des Rhizoms auszubauen, laden wir zu weiteren künstlerischen, literarischen und musikalischen Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung ein. Weitere Termine werden regelmäßig auf unserer Webseite veröffentlicht:www.rhizom-exhibition.de
Mittwoch, 11. Februar, 18 Uhr: Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl in Kassel
📆 Mittwoch, 11. Februar, 18 Uhr
❗Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl in Kassel
📌 Stadtteilzentrum Vorderer Westen, Elfbuchenstraße 3, 34119 Kassel
❓Schüler*innen moderieren, Politiker*innen von CDU, Grüne, Die Linke, FDP, SPD und Volt antworten.
🇪🇺 Auf dem Podium:
- Gernot Rönz, Bündnis‘90/Die Grünen
- Holger Augustin, CDU
- Arvid Jasper, Die Linke
- Benjamin Bähre, FDP
- Esther Kalveram, SPD
- Timo Scharf, Volt
Donnerstag, 12. Februar, 20.15 Uhr: Dickes D
Eine Veranstaltung des Staatstheaters Kassel: im TiF-Foyer, Theater im Fridericianum, Karl-Bernhardi-Straße, 34117 Kassel
Es ist kurz vor knapp und auf dem glitschigen Polit-Parkett scheint jede Pirouette möglich. Die selbsternannte „demokratische Mitte“ bringt Brandmauern zum Einsturz, Multimilliardäre metzeln Staatsbehörden, Wissenschaft und internationale Hilfe mit der Kettensäge nieder und lassen sich dafür feiern.
Fragen über Fragen: sind wir schon im neuen Mittelalter? Muss das jetzt irgendwie mal so sein? Lässt sich Rechtspopulismus stoppen? Was zur Hölle haben wir falsch gemacht? Ruckelt sich alles irgendwann schon wieder zurecht? Haben die Linken dieser Welt endlich wieder richtige Feindbilder, an denen sie ihr Profil schärfen können? Oder stolpern sie von Holzweg zu Holzweg ins Verderben? Ist Pazifismus Putinversteherei? Sind unsere alten Allianzen noch etwas wert? Ist unsere Demokratie wirklich wehrhaft? Und was versteht eigentlich wer genau darunter?
Wir alle haben es längst in unseren Insta-Feeds gelesen: von Fakt zu Fake und wieder zurück ist’s nur noch eine kurze Fahrt im Karussell der freien Meinungsäußerung- letzte Runde! Wer will nochmal? Wer hat noch nicht? Wir steigen mit ein! Das Ensemble des Staatstheater Kassel trifft sich in dieser neuen Reihe regelmäßig im DemokraTIF zur Demokra-Teatime und haut auf den DemokraTISCH.
Mit uns feiert das Dicke D sein Comeback und ihr findet euch vielleicht mitten in einer Diskussionsrunde zum Thema Grundgesetz wieder – mit Gästen wie: Marlene Dietrich, Tante Elsbeth, Friedrich Merz und einem Dinosaurier. Wir machen uns auf die Suche nach unseren demokratischen Werten. Woher kommen sie? Wer hat sie skrupellos in der Sakkotasche verschwinden lassen? Und in welchen dunkel-stinkenden Gulli wurden sie gekippt?
Wir zerren sie in jedem Fall ans Tageslicht, denn wir verteidigen ihn: den DemokraDream!
Aktuelle Informationen auf www.staatstheater-kassel.de
In Kooperation mit Europa-Union Kassel e.V., Omas gegen Rechts Kassel und Offen für Vielfalt – Geschlossen gegen Ausgrenzung e.V.
Freitag, 13. Februar, 18 Uhr: EBB Launch-Party
2. Großes EBB-Vorbereitungstreffen im Philipp‐Scheidemann‐Haus, Holländische Str. 74, 34127 Kassel, Raum 105
Die Anmeldung zur EBB 2026 wird geöffnet! Ein Grund ein bisschen zu feiern. Bei Pizza und Getränken wollen wir den Anmeldungsbeginn zur EBB 2026 auf den Weg bringen. Gemeinsam werden wir außerdem über die anstehenden Workshops sprechen.
Samstag, 21. Februar, 17 Uhr: Wahrheit spricht mit Fakten - Berichte aus der Ukraine
Eine Veranstaltung des Staatstheaters Kassel: im TiF-Foyer, Theater im Fridericianum, Karl-Bernhardi-Straße, 34117 Kassel
Der Angriffskrieg Russlands gegen die gesamte Ukraine dauert nun bereits vier Jahre an – und sein Ende ist nicht in Sicht. Vorbereitet wurde er durch hybride Kriegsführung, die unter anderem die Verbreitung von Fake News und historischen Narrativen implizierte. Diese Desinformationskampagnen spalten auch die demokratische Öffentlichkeit in Deutschland und betreffen uns alle. Mit verschiedenen Formaten aus Kunst und Wissenschaft, mit Lesungen und Gesprächen, mit Humor und Musik bietet das Staatstheater Kassel dieser Thematik ein Forum und lässt die betroffenen Ukrainer:innen aus Kassel und Umgebung selbst zu Wort kommen.
Aktuelle Informationen auf www.staatstheater-kassel.de
In Kooperation mit der Europa-Union Kassel, dem Ukrainer in Kassel und Umgebung e. V. i. G und der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft.
Besuch der Delegation aus Schytomyr im Rahmen der Städtepartnerschaft
„Die Partnerschaft mit Kassel ist keine Frage von Symbolen. Es geht um Menschen und konkrete Schritte: gemeinsame Projekte, Austauschprogramme und Kultur als Stütze für die Gemeinschaft in Zeiten des Krieges.
Die Unterstützung Europas für die Ukraine ist heute nicht nur Solidarität, sondern eine Investition in Freiheit, Resilienz und eine gemeinsame Zukunft. Wenn Europa an unserer Seite steht, können wir nicht nur standhalten, sondern uns auch weiterentwickeln.“
Ilona Kolodii, Leiterin des Kulturamtes der Stadt Schytomyr
Um die neubegründete Städtepartnerschaft mit Schytomyr in der Ukraine mit Leben zu füllen hat die Europa Union Kassel e. V. die Leiterin des dortigen Kulturamtes, Ilona Kolodii, sowie ihre Stellvertreterin Olena Halitska zu einem Besuch eingeladen. Dieser war geprägt von intensiven Gesprächen, inspirierendem Austausch und vielen neuen Impulsen für die zukünftige Zusammenarbeit. Nadiia Kolman, stellvertretende Vorsitzende der Europa-Union, begleitete die Delegierten während des gesamten Aufenthalts.
Den Auftakt bildete ein Treffen mit dem Leiter des Kasseler Kulturamtes Martin Bach. In konstruktiver Atmosphäre wurde über mögliche Kooperationen in den Bereichen Kunst, Musik und Kultur gesprochen. Beiden Seiten war bewusst, wie wichtig der kulturelle Dialog für eine lebendige Städtepartnerschaft ist. Anschließend besuchte die Delegation einige Kultureinrichtungen der Stadt: die Grimmwelt, wo Frau Ronge die Gäste durch die Ausstellung führte, die Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“, wo Dr. Gries, der Direktor der Musikakademie, die Delegation mit einem kleinen, eigens für sie organisierten Konzert überraschte, und das Museum Fridericianum. Besonders beeindruckt zeigten sich die Gäste von den kreativen und interaktiven Angeboten für Kinder in der Grimmwelt und der modernen Ausstattung und den vielfältigen Möglichkeiten für musikalische Bildung in der Musikakademie.
Beim anschließenden Besuch bei dem Geschäftsführer der documenta, Prof. Dr. Hoffmann, tauschten sich beide Seiten über zukünftige Projekte und neue Ansätze für kreative Kooperationen aus. Am Samstag besuchte die Delegation die Brüder Grimm-Gesellschaft, wo Dr. Lauer einzigartige Sammlungsstücke sowie besondere Werke der Grimm Familie präsentierte und dabei spannende Einblicke in deren Entstehung und Bedeutung gewährte.
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war das Treffen mit dem Organisationsteam der Veranstaltung „Café Schytomyr“, die am 29. und 30. Mai 2026 stattfinden wird, und die ukrainische Partnerstadt den Einwohnern:innen von Kassel näherbringen soll. In diesem Rahmen sind eine Ausstellung über Schytomyr, ein Literaturworkshop, eine Lesung, ein Konzert, ein Forum zum Jugendaustausch, eine Filmvorführung und mehrere Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen geplant.
Den Abschluss der Delegationsreise bildete der gemeinsame Besuch der Veranstaltung im Staatstheater „Wahrheit spricht mit Fakten: Berichte aus der Ukraine“. Alle diese Begegnungen haben gezeigt, wie lebendig eine Städtepartnerschaft sein kann. Der intensive Austausch und die vielen neuen Ideen bilden eine hervorragende Grundlage für zukünftige gemeinsame Projekte.
Donnerstag, 26. Februar, 18 Uhr: Vier Jahre Krieg gegen die Ukraine: Die Auswirkungen der Besatzung und die Lehren für Europa
Sonntag, 29. März, 19 Uhr, Palais Bellevue: Lesung zum Buch Der Westbalkan – Im Wartezimmer der EU
Samstag, 29.03.2026, 19 Uhr,
Remise des Palais Bellevue, Schöne Aussicht 2
Lesung zum Buch Der Westbalkan – Im Wartezimmer der EU, Krsto Lazarević, Franziska Tschinderle und Danijel Majić, moderiert von Boris Mijatović
Der sogenannte Westbalkan, maßgeblich bestehend aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens, ist nicht nur aufgrund des Bürgerkriegs vor 30 Jahren eine komplexe Region in Europa. Mit den Staaten Kroatien und Slowenien, die bereits seit geraumer Zeit Mitglied der EU sind, scheint es zu den übrigen Staaten Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Nordmazedonien und Kosovo eine immer größer werdende Lücke zu geben, die bereits seit Jahren existiert. Aufgrund verschiedener Ursachen bedingt z.B. durch rechtsstaatliche Auflagen der EU an die perspektivischen Beitrittskandidaten stellt das Buch „Der Westbalkan. Im Wartezimmer der EU“ diesen Zustand fest und begibt sich auf Erklärungs- und Deutungssuche.
Seit teilweise mehr als 20 Jahren befinden sich die Beitrittskandidaten in einer Warteschleife. Wie kommt es dazu? Was macht das mit dem Zuspruch der Bevölkerung überhaupt noch Mitglied werden zu wollen? Welche Gefahren lauern in diesem Schwebezustand? Welche anderen Einflusskräfte haben bereits oder versuchen ihren Einfluss in der Region auszuweiten? Mit Blick auf bestehende Nationalismen: Wie bereit sind diese Staaten auch in rechtsstaatlichem Sinne der EU beizutreten? Welche Gefahren bestehen, wenn die EU die restlichen Westbalkanländer nicht aufnehmen sollte?